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Rechtsgrundlagen

Die Schweizer Spielbanken sind gesetzlich dazu verpflichtet, Spielsperren zu verhängen.

Eine Sperre wird ausgesprochen, wenn der Verdacht besteht, dass die betreffende Person überschuldet ist oder ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt. Ebenso wird eine Person gesperrt, die Spieleinsätze riskiert, die in keinem Verhältnis zu ihrem Einkommen und Vermögen stehen.

Rechtsgrundlage für die Anordnung und Aufhebung von Spielsperren sind die folgenden Bestimmungen:

Angeordnete oder freiwillige Spielsperren gelten in allen Schweizer Spielbanken für unbestimmte Zeit. Die Spielsperre wird in einem gesamtschweizerischen Register eingetragen. Die Zugriffsrechte auf dieses Register sind gesetzlich geregelt. Spielsperren können nur auf schriftlichen Antrag der betroffenen Person – in der Regel frühestens nach einem Jahr – aufgehoben werden, sofern die Gründe für die Spielsperre nicht mehr bestehen.


Verletzung von Spielsperren

Versuche der betroffenen Person, die Spielsperre zu verletzen, können juristische Schritte des Casinos nach sich ziehen (Anzeige wegen Hausfriedensbruch gemäss Artikel 186 des Strafgesetzbuches, StGB).